Corona Update: Coronaschutzverordnung für NRW

Für den Sport bringt diese in Kreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 Infektionen je 100.000 Einwohner keine neuen Einschränkungen.

Allerdings ist nun ausdrücklich geregelt, dass die einfache Rückverfolgbarkeit (Dokumentation der Anwesenheit mit Name, Anschrift, Telefon und Aufbewahrung für vier Wochen) bei Gruppenangeboten sichergestellt sein muss.

Steigt der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 (und dies entsprechend durch das Geusndheitsministerium offiziell festgestellt wird), so ist die Gruppengröße im Training für Kinder bis 14 Jahre auf 10 Personen zuzüglich bis zu zwei Aufsichtspersonen zu beschränken. Für ältere Personen ist der Sport in diesem Fall nur noch mit den Angehörigen eines Haushalts und einer weiteren Person gestattet (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mehr).

Hier finden Ihr die Verordnung im Wortlaut:

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210326_coronaschvo_ab_29.03.2021_lesefassung.pdf

Stadtmeisterschaften von Münster / online

In diesem Jahr wird erstmals die offenen Stadtmeisterschaften von Münster online durchführt. Zugelassen sind im Prinzip alle Spieler, sei denn es schleicht sich einer aus dem nichteuröpäischen Ausland ein.

Es wird in drei Gruppen gespielt und bei ent-sprechender Wertungszahl kann zwischen zwei Gruppe gewählt werden.

A-Gruppe: DWZ oder ELO > 1800

B-Gruppe: DWZ oder ELO < 1900 und > 1400

C-Gruppe: DWZ oder ELO < 1500

Anmeldung bis zum 8. April an : Turniere@sk32.de.

Die ausführliche Ausschreibung im Anhang als PDF.

Zur Website des austragenden Münster SK https://www.sk32.de/de/stadtmeisterschaften-von-muenster-online

DSOL: SV Türme auf dem Durchmarsch

Billerbeck. Die Spieler des SV Türme befinden sich in der achten Liga der DOSL auf dem Durchmarsch. In einem diesmal wenig spannenden Match gegen die zweite Abordnung des Brackweder SK brachte Mannschaftskapitän Lars Schade am dritten Brett nach einer fehlerfreien Leistung die Billerbecker in Führung. Eine Niederlage von Sven Stegemann am zweiten Brett konnte durch Volker Flöter ausgeglichen werden. Sichergestellt wurde der Mannschaftserfolg durch ein taktisches Remis von Manfred Stalz am letzten Brett.

AZ Beitrag: Schach: Billerbecker Verein befindet sich in der Warteschleife

Corona hält Türme weiter in Schach
Von Leon Eggemann

AZ-Online Donnerstag, 04.03.2021, 06:28 Uhr

Billerbeck. Nicht nur bei den Fußballern, Handballern oder Volleyballern liegt sämtliches sportliches Geschehen brach, das Schicksal teilen auch die Schachspieler – darunter die Türme Billerbeck. „Bei uns ist der Spielbetrieb komplett ausgesetzt“, informiert Volker Flöter, 1. Vorsitzender des Schachvereins aus der Domstadt. Aktuell sei noch angedacht, den Spielbetrieb aus der Saison 2019/20 bis Mitte des Jahres fertigzustellen, ein Drittel der Spiele steht noch aus. „Fraglich, ob es überhaupt dazu kommt“, hat Flöter Zweifel. Für die erste Mannschaft der Türme wäre das besonders ärgerlich. Thronen sie schließlich punktgleich mit dem Tabellenführer aktuell auf Platz drei in der Bezirksliga. „Die schwersten Brocken haben wir schon hinter uns, die Chance auf den Aufstieg in die Verbandsliga ist definitiv da“, betont der 1. Vorsitzende.

Aktuell hält die Coronapandemie die hiesigen Schachvereine, darunter die Türme Billerbeck, in Schach. Diese müssen derzeit auf Online-Turniere setzen und Geduld zeigen, ob und wie der Verband die aktuelle Spielzeit abschließen will.

Bis eine endgültige Entscheidung des Verbands getroffen ist, müssen sich die Schachspieler auf andere Art und Weise mit gegnerischen Mannschaften messen. „Online werden auf Schachplattformen Turniere gespielt“, verrät Flöter. Haben die Billerbecker anfangs noch regelmäßig trainiert, haben sich diese Einheiten eher in Richtung Blitzturniere entwickelt. „Eher ein wenig daddeln, als richtiges Schach“, gibt er zu. Umso größer werde das Verlangen, sich endlich wieder an das reale Schachbrett zu setzen. „Natürlich ist das Online-Spiel eine tolle Idee, am Ende ersetzt es aber nicht den Kontakt untereinander bei einer Partie Schach“, bringt es Flöter auf den Punkt.

Eine baldige Rückkehr in die Räumlichkeiten des Untergeschosses der Alten Landwirtschaftsschule dürfte auch bei den jungen Schachspielern hoch im Fokus stehen. „Seit einem Jahr liegt die Jugendarbeit bei uns brach“, nimmt der 1. Vorsitzende kein Blatt vor dem Mund. Dem aktuellen Aufschwung des Schachsports, unter anderem bedingt durch die Netflix-Serie „Das Damengambit“, können die Billerbecker Türme coronabedingt nicht nutzen, um neue Mitglieder für das Spiel der Könige zu begeistern. „Zumindest wird man links und rechts und auch auf der Schachplattform immer wieder auf die Serie angesprochen“, verrät Flöter. „Auf unsere Mitgliederzahlen hat sich das aber nicht ausgewirkt.“ Immerhin werde vermehrt online gespielt, der Lockdown verhindert aber den Besuch vor Ort. „Die Serie vermittelt, dass Schach mit viel Rechnen zu tun hat. Dabei handelt es sich eher um Mustererkennung“, klärt Flöter auf. Er selbst ist seit der Vereinsgründung 1997 aktives Mitglied. Seiner Meinung nach kommt es viel eher darauf an, die Muster auf dem Schachfeld schnell zu erkennen und für sich auszunutzen. „Man entwickelt sehr schnell ein Grundverständnis. Anfänger haben gerade zu Beginn großes Potenzial, sich schnell zu steigern“, erzählt der 40-Jährige. Interessierte, die den Lockdown noch abwarten müssen, können sich bereits jetzt beim Schachverein via Telefon oder E-Mail (zu finden auf der Vereinshomepage) an die Billerbecker Türme wenden. „Wir freuen uns auf jeden Besucher“, schaut Flöter voraus.

Bis dahin gilt, Geduld zu bewahren und zumindest mit dem Online-Turnieren im Training zu bleiben. „Auch hier schneiden unsere Spieler gut ab – ein gutes Omen für die nächsten Spiele im echten Leben“, ist Flöter überzeugt davon, dass sich der Verein auf einem guten Weg befindet.

Quelle AZ Online – hier der Link zum Artikel

DSOL: Billerbecker Schachspieler setzten sich ab

Billerbeck. In der zweiten Auflage der bundesweiten Deutschen Schach Onlineliga konnten sich die Spieler des SV Türme am 23.Februar im Kampf um die Viertelfinalplätze in der 8. Liga durch einen 2,5 zu 1,5 Erfolg gegen den Vohwinkler SC von Ihren Verfolgern in der Gruppe A absetzen. Der knappe Erfolg gründete sich auf die Leistungen von Philipp Witte und Manfred Stalz, die beide Ihre Partien in überzeugender Weise gewinnen konnten. Philipp Witte spielte seine zweite Partie in Folge aus einem Guss. Ohne Fehler von der Eröffnung bis ins Endspiel, nutzte er kleine Schwächen seines Gegenspielers konsequent aus. Manfred Stalz profitierte von einem überhasteten Angriffsversuch seinen Kontrahenten, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, rechnete sauber und gewann. Wesentlich mehr Probleme hatte der bisher in der Saison so stark aufspielend Volker Flöter am ersten Brett. Gegen seinen ebenfalls ungeschlagenen Gegenspieler gelang es Flöter nicht sein bisher so druckvolles Spiel aufzubauen. Zwar gelang es Flöter zwei Springer in der Festung seines Widersachers zu platzieren, aber das sich abzeichnende Gegenspiel am Damenflügel hätte Flöter wohl vor erhebliche Schwierigkeiten gestellt. Da konnten die Billerbecker von Glück sprechen, dass sich der Gegenspieler von Flöter auf ein Remis einließ. Eine Entscheidung, die wohl eher psychologische Gründe (Bedrohungspotenzial der Springer), als strategische Ursachen hatte. Angesichts des sicheren Sieges machte es auch nichts mehr, dass der erstmals in der Saison spielende Martin Bröcker erfolgreicher Abwehr mit dem sicheren Remis vor Augen in Zeitnot noch verlor. Mit dem Erfolg dürfte den Billerbeckern der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen sein.

DSOL: Türme bleiben in der Erfolgsspur

Billerbeck. Nach einem Auftaktsieg und einem Unentschieden konnten sich die Billerbecker Schachspieler erfolgreich am 12.Februar gegen den ersten Verfolger, den Thüringer Förderverein im Rennen um die Viertelfinalplätze in der Deutschen Schach Onlineliga durchsetzen. Um den Thüringern die Vorbereitung auf die Paarungen zu erschweren rotierte Mannschaftskapitän Lars Schade sich selbst und Manfred Stalz aus der Aufstellung und ersetzte sie durch Yannick Hidding und Philipp Witte. Auf diese Weise rutschte Sven Stegemann auf die dritte Position, während Volker Flöter am ersten Brett verbliebt. Diese Maßnahme sollte sich auszahlen. Philipp Witte spielte gegen die erfolgreiche Teilnehmerin der Schulschachmeisterschaft in Thüringen eine Partie aus einem Guss. Von der Eröffnung bis zum Endspiel souverän und ohne Tadel. Yannick Hidding gelang es ebenfalls sein starkes Kombinationsspiel aufzubauen und seinen etwa gleichstark eingeschätzten Kontrahenten zu überspielen. 2 zu 0 für Billerbeck. Volker Flöter konnte im Anschluss den Sieg für Billerbeck sicherstellen, gegen eines der Jugendtalente des Deutschen Schachs nutzte Flöter seine Kenntnisse im Wolga-Gambit, das er selbst mit Schwarz spielt, um mit Weiß erfolgreich ein starkes Gegenspiel aufzubauen, welches am Ende zum entscheiden Durchbruch im Zentrum führte. Angesichts der 3 zu 0 Führung und des sicheren Sieges, war es Sven Stegemann im Anschluss möglich seine unhaltbar gewordene Partie aufzugeben. Dieser Erfolg versetzt die Billerbecker in der Gruppe A der 8.Liga in eine recht aussichtsreiche Position mit 2 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzieren.

Wer die Partien nachspielen möchte hat hier die Gelegenheit dazu.

DSOL: Billerbeck trotz Unentschieden weiterhin an der Tabellenspitze

Billerbeck. In der zweiten Runde der Deutschen Schach Onlineliga erreichten die Spieler des SV Türme gegen den Mitfavoriten den Schachklub Sieker aus Bielefeld nur ein glückliches 2 zu 2. Dabei hatte der Mannschaftskampf für Billerbeck aussichtreich begonnen. Volker Flöter konnte am ersten Brett im Mittelspiel von einem Fehler seines Kontrahenten profitieren bei dem Flöter einen wichtigen Zentralbauern gewann. 1 zu 0 nach einer Stunde und nur 30 Zügen auf beiden Seiten sowie die Erkenntnis, dass man sich auch beim Onlineschach bei der Zugsauswahl lassen sollte. Dem guten Einstieg folgten allerdings zwei unglückliche Niederlagen von Sven Stegemann und Lars Schade. Lars Schade kam gut aus der Eröffnung und stellte seinem Gegenspieler einige Drohungen auf dem Brett, die dieser aber sicher abblockte. Alles sah nach einem Remis aus, als Schade ein böser Fehler in der Schwerfigurenaufstellung bei der Überleitung ins Endspiel unterlief. 1 zu 1. Leider sollte sich dies bei Sven Stegemann wiederholen. Stegemann kam gegen seinen wesentlich stärker eingeschätzten Gegenspieler gut aus der Eröffnung, errang materiellen Vorteil (Springer gegen zwei Bauern) und sah schon, wie der sichere Sieger aus, als sich auch bei Ihm kontinuierlich kleine positionelle Fehlentscheidungen beim Übergang ins Endspiel einstellten. 1 zu 2 für Sieker. Nun lag alle an Manfred Stalz, der einige Mühe gegen seinen jungen Herausforderer hatte, sich aber letztlich nach einiger Zeit souverän im Endspiel durchsetzen konnte. Mit diesem Unentschieden verbleiben die Billerbecker vorerst auf Platz eins der Tabelle, denn überraschend konnten sich der Kreuzberger SK gegen die die Billerbeck in der ersten Runde noch 4 zu 0 gewonnen hatten, gegen die zweite Auswahl des Brackweder SK recht deutlich durchsetzen. Im Rennen um das Viertelfinale bleibt es somit weiterhin spannend.

DSOL: Auftakt nach Maß

Billerbeck. Bei der zweiten Auflage der Deutschen Schach Onlineliga ist den Schachspielern des SV Türme in der Gruppe A der 8.Liga ein Auftakt nach Maß geglückt. Gegen die Jugendtalente des Schachclubs Kreuzberg III gelang Manfred Stalz, Lars Schade, Sven Stegemann und Volker Flöter ein deutlicher 4:0 zu Erfolg. Dabei hatten die Schachspieler des SV Türme nicht einmal eine Sahnetag erwischt, wie die gemeinsame nachträgliche Computeranalyse zeigte. Vielmehr bewies der Vorjahressieger aus Billerbeck, dass zum Schachspiel nicht nur Talent, sondern eben auch Ruhe und Geduld gehören. Das aggressive Spiel der jungen Wilden aus der Bundeshauptstadt wurde in allen Partien schlicht ausgesessen und dann im entscheidenden Moment gekontert. Exemplarisch sei an dieser Stelle auf die Partie von Volker Flöter verwiesen, der einen positionellen Vorteil vor dem Endspiel aus der Hand gab, das Endspiel aber Remis hielt. Sein junger Widersacher, als erfolgreicher Teilnehmer der U14 Einzelmeisterschaft, sich aber nicht mit selbigem zufriedengeben wollte und im Turm- und Bauernendspiel gnadenlos überzog, sodass Flöter am Ende trotz mäßigen Spiels als Sieger vom Brett gehen konnte.  

Die Partien zum Nachspielen finden Sie hier.