Zweite auf Kurs. 3 zu 3 gegen Olfen 2

Olfen. Beim Mannschaftskampf der nominell stärksten Teams der Kreisliga erzielte die Billerbecker Zweite ein 3 zu 3. Ein Remis, das den Billerbeckern nach der überraschenden Niederlage der Olfener im letzten Spiel gegen Indische Dame beim Kampf um den Aufstieg mehr helfen dürfte als den Olfenern. Doch der Reihe nach. Zu Beginn gab es gleich einen Paukenschlag, denn Walter Klaus gelang es eine eigentlich schon verlorene Partie noch zu wenden und seinen Gegenspieler mit einer Figur weniger überraschend Matt zu setzten. Die Billerbecker Führung wurde zügig ausgebaut, denn Alexander Funk bestätigte erneut seine Form und baute seine Erfolgsserie auf drei Siege in Folge aus. Mit Beginn der Zeitkontrollphase gelang es aber den Olfenern zurückzuschlagen. Richard Grave und Lukas Grützner mussten sich nach zähem Kampf und Figurenverlust im Endspiel geschlagen geben. An den Spitzenbretten musste die Entscheidung fallen. Peter Suchojarskij spielte gewohnt solide und konnte einen kleinen positionellen Vorteil ins Endspiel tragen. Allerdings blieb sein Kontrahent standhaft, so dass die Partie im Remis endete. Mannschaftskapitän Lars Schade gelang es gegen seinen stärker eingeschätzten Gegenspieler im Endspiel sogar die Qualität (Leichtfigur gegen Turm) zu gewinnen, aber es sollte nicht ganz reichen. Sein Kontrahent konnte belegen, dass seine Endspielrechnung aufging, so dass sich Schade am Ende gezwungen sah in ein Remis einzuwilligen. Nach dem Punktgewinn in Olfen sind die Billerbecker mit vier Punkten Tabellenzweiter und somit weiterhin im Aufstiegsrennen. Fürs Erste jedenfalls haben die Billerbecker Ihre mutmaßlich stärksten Konkurrenten hinter sich gelassen und drüfen Selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben blicken.

Erste gewinnt 4,5 zu 3,5 gegen Dülmen III

Dülmen. Beim ersten Auswärtsspiel der Saison waren die Spieler des SV Türme bei der Vertretung des Schachklub Dülmen zu Gast. Der Aufsteiger aus Dülmen war ebenso wie die Billerbecker mit einem Sieg in die Saison gestartet, so dass man durchaus von einem Spitzenspiel der Bezirksliga sprechen konnte. Beide Mannschaften traten entsprechend motiviert und annähernd in Bestbesetzung an. Spieltaktisch hatten die Dülmener Ihre stärksten Spieler an den unteren Brettern platziert. Während die Billerbecker gewohnt ausgeglichen aufgestellt waren. Der von gegenseitigem Respekt geprägte Mannschaftskampf begann zurückhaltend. Erst als es in Richtung Zeitkontrolle ging purzelten die Ereignisse. Manfred Stalz verlor in einer auf Messersschneide geführten Partie eine Leichtfigur, erbeutete eine seines Gegenspielers, hätte gewinnen können und einigte sich nach Dauerschachdrohung auf Remis. Darauf sah sich Jürgen Kraus, nachdem sich seine Partie lange Zeit im Gleichgewicht befunden hatte, gezwungem den Kampf einzustellen. Die Dülmener Führung war nur von kurzer Dauer, denn Sven Stegemann setzte sich nach äußerst druckvollem und wechselhaftem Spiel mit Gewinn und Verlust einer Mehrfigur überraschend gegen seinen stärker eingeschätzten Kontrahenten durch. Einen Moment, den Mannschaftsführer Martin Bröker nutzte, um in ausgeglichener Stellung Remis zu bieten, in das ob des Spielstandes von 1,5 zu 1,5 eingewilligt wurde. Eine mannschaftstaktisch goldrichtige Entscheidung, denn kurz drauf gelang Horst Bechtloff die Überraschung des Tages, als er sich im Turm und Leichtfiguren Endspiel gegen seinen fast 150 DWZ (= Deutsche Schach Wertungszahl) stärkeren Gegenspieler durchsetzten konnte. Unmittelbar darauf war es Volker Flöter, der eine Springerfehlpositionierung seines Kontrahenten dazu nutzte dessen Verteidigung am Damenflügel aufzureiben. 4,0 zu 1,5 für Billerbeck. Da ein halber Punkt zum Mannschaftserfolg fehlte, bot nun Ludwig Bruins Remis an. In eingeschnürter Stellung willigte der Mannschaftsführer des SK ein. Angesichts des sichergestellten Sieges konnte nun auch Heiner Tendam, der es am letzten Brett mit dem nominell stärksten Dülmener zu tun hatte, den Kampf in ausichtloser Stellung einstellen. Ein wenn auch knapper, aber nichts desto trotz verdienter Sieg für die Billerbecker zu vier Stunden Zeitkontrolle. Nach diesem Ergebnis dürfen die Billerbecker fürs erste gestärkt in die kommenden Spiele gehen und die Tabelle von oben aus betrachten.

Hidding holt 4,5 aus 9 bei den Münsterland Open

Yannick Hidding, als 80zigster der Setzliste bei 90 Teilnehmern ins Rennen gegangen, erzielte hervorragende 4.5 aus 9 Punkten. In der Endabrechung belegte er damit den 43 Platz. Ein mehr als gutes Ergebnis. Sven Stegemann konnte seine Top Ten Platzierung aus dem Vorjahr in den Challengers nicht wiederholen. Mit 4,5 aus 7 Partien wurde er am Ende 17ter. Die Einzelergebnisse findet Ihr auf der Turnierseite des SK Münster 32.

Münsterland Open haben begonnen

Am vergangenen Wochenende haben in der Stadthalle in Hiltrup die Münsterland Open und Challengers begonnen.
Für den SV Türme gehen, wie schon im vergangenen Jahr, Yannik Hidding (Open) und Sven Stegemann (Challengers) an den Start. Wer es sich anschauen möchte: Jeden Tag um 17:00 Uhr werden die Uhren angedrückt. Das letzte Spiel findet am Samstag, um 11 Uhr statt. Gegen 15 Uhr sollte es dann auch die Siegerehrung geben, vielleicht mit unseren Jungs. Wir drücken Euch auf jeden Fall die Daumen.

Zur Website des Turnierveranstalters mit allen Infos gehts hier.

Tabellenführung zum Saisonauftakt

Erste mit 5 zu 3 Erfolg gegen Aufsteiger Indische Dame Münster II

Billerbeck. Zum Saisonauftakt geht es für die erste Mannschaft des SV Türme gleich an die Tabellenspitze, denn in der ausgeglichensten Bezirksligasaison seit langem genügte schon ein Sieg mit einem Punkt Unterschied. Gegen die Aufsteiger und „alte Bekannte“ Indische Dame Münster 2 aus Bezirksklasse war es von Beginn an spannend.

Yannick Hidding der Sieger des Tages. Sicherte Billerbeck nach sechs Stunden Spielzeit den Tageserfolg.

Aufgrund von Ersatzgestellungen und einem kurzfristigen Ausfall der Münsteraner waren die Billerbecker Favorit. Das erste Ergebnis erzielte Volker Flöter, der sich in unklarer Mittelspielstellung mit seinem Gegenspieler auf ein Remis verständigte. Heiner Tendam – sonst nie um ein Opfer verlegen – stand mit Turm und Dame auf der Königsstellung und hätte Matt setzten können, doch wie so häufig im Schach fing er durch allzu häufiges Nachrechen an „Gespenster“ zu sehen. Kurz: Tendam zog den Turm zurück und die Partie endete wenige Züge später Remis. Ein Ergebnis dem sich wenig später auch Jürgen Kraus und sein Kontrahent nach offen geführtem Kampf anschlossen. Zwischenstand 2,5 zu 1,5 für Billerbeck. Den ersten Sieg des Tages erzielte kurz vor der Zeitkontrolle Philipp Witte durch ein wunderschön herausgespieltes Springer-Matt, das eine seiner druckvollsten und schönsten Partien der letzten Jahre krönte. Doch die sichere Führung wurde schnell wieder in Frage gestellt, denn Horst Bechtloff griff in einem komplizierten Turmendspiel fehl. Damit musste die Entscheidung in den beiden letzten verblieben Partien von Ludwig Bruins und Yannick Hidding fallen. Bruins hatte aus der Eröffnung heraus einen Angriff am Königsflügel initiiert und seinem Gegenspieler den Damenflügel überlassen und damit über lange Zeit gewaltigen Druck aufgebaut. Doch die 40 Züge Marke der Zeitkontrolle zwang Ihn eine Zugwiederholung auszuführen, die seinem Gegenspieler nutzte, um Gegenspiel zu initiieren. Dies führte nach Damenabtausch zum Remis.
Nun lag alles an Yannick Hidding für den es beim Stande von 4 zu 3 für Billerbeck gegen den nominell stärksten Münsteraner hieß die Partie zu halten. Doch Hidding spielte nicht auf Remis. Er gab einen Mehrbauern und dann auch noch zwei weitere Bauern auf, um im Turmendspiel seinen König nach vorne zu einem Freibauern zu bringen. Der auf diese Weise geschützte Bauer erreichte die Grundreihe und sicherte Hidding den verdienten Sieg nach annähernd sechs Stunden Spielzeit. Die Freude über den 5 zu 3 Erfolg und die Tabellenspitze in der Bezirksliga wurde noch durch die Bekanntgabe des Ergebnisses der zweiten Mannschaft gesteigert, die durch ein Unentschieden in der Kreisliga ebenfalls die Tabellenführung erringen konnte.

Verrückte Kreisliga

Zweite mit Unentschieden gegen Drensteinfurt 3

Billerbeck. Im „Doppelheimspiel“ am vergangenen Wochenende trat die Zweite Mannschaft erstmals in Bestbesetzung an. Nach dem spektakulären 6 zu 0 zum Auftakt ging es nun gegen die Jugendtruppe aus Drensteinfurt. Die Billerbecker waren gewarnt denn Drensteinfurt 3 hatte zum Auftakt die eigene Zweite geschlagen. Der Mannschaftskampf begann mit einem schnellen Sieg von Alexander Funk bereits in der Eröffnung. In der Folge zeichnete sich ein zähes Ringen ab. Detlef Röchling gewann im Mittelspiel einen Bauern. In einem langwierigen Läufer/Springer Endspiel vermochte er den kleinen Vorteil souverän zu verwerten.
Es folgten zwei Niederlagen in offen geführten Partien von Lukas Grützner und Walter Klaus. Peter Suhojarskij trennte sich von seinem Gegenspieler – dem einzigen Senior im Team – nach langem Kampf und Abtausch aller Figuren mit Remis. Damit Stand es 2,5 zu 2,5 und das letzte noch laufende Spiel war das der Mannschaftskapitäne. Auf Billerbecker Seite gewann Lars Schade zwar durch einen Läuferspieß die Qualität, aber das aggressiv aufspielende Talent der Drensteinfurter vermochte den Druck unvermindert aufrecht zu erhalten. Nach der 4 Stunden Zeitkontrolle ergaben sich beide erschöpft in das Remis. Trotz des 3:3 Unentschiedens ist Billerbeck Tabellenführer, denn überraschend gewann Indische Dame 3 gegen Olfen 2, d.h. die Mannschaft gegen die Billerbeck zu Null gesiegt hat, hat die Mannschaft bezwungen, die ebenfalls 6 zu 0 am ersten Spieltag siegte. Verrückte Kreisliga.

Berkelstädteturnier

Links Winterwijk; Rechts Billerbeck, von vorne Sven Stegemann, Volker Flöter, Lars Schade, Horst Bechtloff, Richard Grave, Peter Suhojarskij

Billerbeck wird Sechster bei 29. Austragung. Nächstes Jahr in Billerbeck.

Siegerehrung

Winterwijk. In lockerer Atmosphäre hatte die Winterswiijks Schaak Genootschap in den Festsaal Heidehof zur 29. Auflage des Berkelstädte-Turniers am Samstag, den 21. September geladen. Vier deutsche und fünf niederländische Schachteams nahmen teil. Darunter auch eine Abordnung aus der Quellstadt der Berkel. Für den SV Türme Billerbeck traten an: Volker Flöter, Sven Stegemann, Lars Schade, Horst Bechtloff, Richard Grave und Peter Suhojarskij. Gespielt wurde mit Sechsermannschaften, jeder gegen jeden, mit einer Bedenkzeit von jeweils 15 Minuten pro Spieler. Favorisiert war die Mannschaft des Titelverteidigers aus Winterswijk sowie die starken Teams aus Stadtlohn und Zutphen. Für die Billerbecker begann der Tag mit einer unerwarteten 2,5 zu 3,5 Niederlage im Duell der Lokalrivalen gegen den DJK Coesfeld. Ein Rückstand den es in den folgenden Spielen auszuwetzen galt. Es folgte ein klarer 5 zu 1 Sieg gegen Zutphen II und ein 3:3 Unentschieden gegen launig aufgelegte Gescheraner. Ein durchwachsener Auftakt. In der Mittagspause hatten die Spieler des SV Türme Gelegenheit sich am reichhaltigen Buffet für die zweite Turnierhälfte zu stärken. Es folgte ein weiteres überzeugendes Unentschieden gegen Stadtlohn, die erneut um den Turniersieg kämpften. Gegen den Favoriten Winterswijk I schnupperte Billerbeck nach einem Remis von Peter Suchojarskij und einem Sieg von Sven Stegemann an der Sensation, doch am Ende stand eine klare 1,5 zu 4,5 Niederlage. Zwei weitere Klatschen gegen Winterswijk II (0,5 zu 5,5) und Zutphen I (1,5 zu 4,5) folgten. Ein Unentschieden gegen Lochem sorgte für einen versöhnlichen Abschluss, denn die Billerbecker hatten den Nachbarschaftsrivalen aus Coesfeld wieder hinter sich gelassen. In der Abschlusstabelle hieß es erneut „Oranje boven“, denn die ersten drei Plätze gingen an die Schachkameraden aus den Niederlanden. Winterswijk I wurde Berkelmeister, Zweiter Winterswijk II, Dritter Zutphen I, das sich aufgrund eines besseren Brettpunktverhältnisses vor Stadtlohn platzierte. Wahrer Sieger des rundum gelungenen Turniers ist aber eine andere nämlich die deutsch-niederländische Freundschaft. Letzte wird zum 30. Jubiläum des Turniers im kommenden Jahr in der Quellstadt der Berkel Billerbeck fortgesetzt.

Rund um gelungene DBMM in Billerbeck

Billerbeck. Die 19. Deutschen Betriebsschach Mannschaftsmeisterschaft (DBMM), wurden vom 5. bis 8. September 2019 in der Domstadt Billerbeck ausgetragen. Allein wie es dazu kommen konnte war schon eine kleine Sensation. Wie der zweite Vorsitzende Detlef Röchling in einem Radiointerview für Radiokiepenkerl mitteilte, suchte der Träger nach Absage der geplanten Veranstaltungsstätte im Ruhrgebiet kurzfristig nach einer neuen Lösung. Der Zufall wollte es, dass sich der Turnierorganisator Bernhard Riess über den Jahreswechsel im Münsterland aufhielt und die Leidenschaft für den Schachsport Ihn seinen Weg zur offenen Weihnachts-Biltz-Meisterschaft des SV Türme Billerbeck finden ließ. Die Atmosphäre von Region und Stadt hatte Ihn wohl so gepackt, dass er nur wenige Tage später anrief, sich der Hilfe des SV Türme versicherte und einen Termin im Sportpark ausmachte. Selbstverständlich musste der SV Türme als Lokalmatador mit von der Partie sein. Als Unternehmen erbot sich der langjährige Sponsor des Vereins an, so dass die Spieler als Team „abatec“ mit ins Rennen um den Meistertitel gingen. Unter den 21 angetretenen Mannschaften waren die Billerbecker als nominell 17. Mannschaft, der Spielstärke nach, natürlich krasser Außensseiter. Im Feld fanden sich Mannschaften namhafter Deutscher Großunternehmen und Konzerne, die mit Internationalen-, Fide- und Schachgroßmeistern besetzt waren. Auf Billerbecker Seite trat ein Potpourri aus Spielern an, denn jeder wollte einmal die „große“ Atmosphäre genießen und mit etwas Glück gegen einen der Titelträger spielen. Für Billerbeck gingen Yannick Hidding, Volker Flöter, Manfred Stalz, Sven Stegemann, Martin Bröker, Horst Bechtloff und Heiner Tendam ins Rennen. Die Organisatoren rundum Träger vom Deutschen Betriebssportbund und das Team des Sportparks Billerbeck hatten sich für die 140 Teilnehmer mächtig ins Zeug gelegt. Gespielt wurde in zwei ruhigen separaten Bereichen, im Bar- und Speisebereich gab es Analysebretter und für Besucher die Möglichkeit, die Spizenpartien Live am Bildschrim via Internet zu verfolgen. Die für ein Schachturnier wunderbar lockere Atmopshäre und optimalen Räumlichkeiten im Sportpark, beflügelten alle und die Billerbecker im Besonderen, denn die Billerbecker starteten mit einer keinen Sensation. Gegen einen der Titelanwärter konnte man sich mit 2,5 zu 1,5 durchsetzten. Volker Flöter (Remis), Sven Stegemann (Sieg) und Horst Bechtloff (Sieg) waren die überglücklichen Gewinner. Es folgte eine denkbar knappe 1,5 zu 2,5 Niederlage gegen den letztjährigen Titelträger, wobei Yannick Hidding über sich hinaus wuchs und ein Remis gegen einen Fidemeister erreichte. Der zweite Tag ließ sich verhaltener an. Zwei knappe Niederlagen gegen starke Teams ließen die Billerbecker erwartungsgemäß nach hinten ins Feld fallen. Martin Bröker, Manfred Stalz, Sven Stegemann und Horst Bechtloff konnten sich trotzdem erneut über Einzelsiege bzw. Remis gegen „Hochkaräter“ freuen. Am dritten Tag folgte ein kampfloser Mannschaftssieg und der Aufstieg ins Mittelfeld, der die Billerbecker erneut gegen einen der Topvertreter brachte und mit einzigen echten „Klatsche“ des Turnier endetete. Am Abschlusstag gaben die Billerbeck noch einmal alles und konnten mit einem versöhnlichen Unentschieden aus dem Turnier scheiden. Bei der mit allen 150 Teilnehmern stattfindenden Siegerehrung im Bar- und Speisesaal gab es zunächst stehende Ovationen für die Veranstalter und Organisatoren bevor die eigentlichen Titelträger gewürdigt wurden. Sieger wurde die an Rang 1 gesetzte Mannschaft der Allianz Global Invest aus Frankfurt knapp vor der Software AG aus Darmstadt. Dritter war am Ende das Team der Le-Tex aus Leibzig, das sich denkbar knapp vor dem Europäischen Patentamt aus München platzieren konnte. Die Einzelehrungen gewährten dann auch den Billerbeckern noch einen Grund zum Feiern, denn der Mann am vierten Brett, Horst Bechtloff, holte aus seinen fünf Einsätzen 2,5 Punkte, also 50% bei einem Gegenerschnitt von über 1850 DWZ gegen über seiner Wertungszahl von 1550 – eine herausragende Quote. Dadurch gewann er eine goldene Brettmedaille als Zweiter in der Einzelwertung. Der Dank aller Teilnehmer und des SV Türme ging zum Abschluss noch einmal an das Turnierleiter-, Webmaster- und Schiedsrichtergespann Bernhard Riess und Martin Sebastian sowie an Sportparkdirektor Klaus Osthues und sein Team für den gastronomischen Wohlfühlfaktor.

Im Vordergrund Manfred Stalz, Hinten Yannick Hidding
Bar- und Gastronomiebereich mit Analysebrettern und Liveübertragung
Die Organisatoren Bernhard Riess (Links) und Martin Sebastian (Rechts) sowie an Sportparkdirektor Klaus Osthues (Mitte)
Horst Bechtloff (rechts) mit Urkunde und Medaille bei der Siegerehrung
So sehen Sieger aus – die Teams der Erstplazierten:
2ter Software AG – Darmstadt (Links);
1ter Allianz Global Invest – Frankfurt (Mitte);
3ter Le-Tex – Leipzig (Rechts)

Dritte verliert Saisonstart gegen SF Greven 2

Zum Saisonstart erwischte unsere Dritte keinen Sahnetag. Ohne Norbert Elsing musste schon zu Beginn das erste Brett kampflos abgegeben werden. Obwohl man gegen Greven 2 sicherlich nicht der Favorit war, so fiehl das Ergebnis mit 1 zu 5 am Ende angesichts der von Richard Grave, Dennis Korschunov, Piet Cornils und Heinz Eul gezeigten Leistungen doch zu deutlich aus. Einzig Walter Schelte gelang es seine Partie zu gewinnen und den Ehrenpunkt für Billerbeck sicher zu stellen. Jetzt heißt es: „Kopf hoch und auf die nächsten Spiele gegen Hiltup und Indische Dame vorbereitet sein“.

Zweite mit Hammer zum Saisonauftakt

Glückwunsch zum erfolgreichen Saisonauftakt Patrick!

Münster. 6 zu 0. In Worten sechs zu null. Was für ein Auftakt in der Kreisliga! Gegen den Aufstiegsaspiranten Indische Dame Münster 3 erwischte unsere Zweite trotz Ersatzgestellungen in letzter Minute einen Auftakt nach Maß. Den Anfang machte Alexander Funk, der nach langer Abstinenz wieder für Billerbeck antrat und schon nach einer halben Stunde den vollen Punkt für Billerbeck einfuhr. Es folgten der Reihe nach Walter Klaus, Patrick Huge und Mannschaftskapitän Lars Schade. 4 zu 0. Zu guter Letzt punkteten auch noch Lukas Grützner und Detlef Röchling. Letzterer war als Zuschauer mitgefahren und sprang für den kurzfristig verhinderten Gerrit Rohling ein. Der Sieg in dieser Höhe war allein deshalb schon eine kleine Sensation, weil Billerbeck nicht nur ohne sein zweites Brett, Peter Suhojarskij, antreten musste, sondern auch an den ersten vier Brettern nominell erheblich schwächer besetzt war. Die Saison beginnt somit mit einer Riesen Überraschung und der Frage: „Wer Indische Dame auf diese Weise schlagen kann, der sollte doch auch mit um den Aufstieg spielen können?“